SV Seebronn e.V.

seit 1962

 

      

 SPORTVEREIN SEEBRONN 1962 E.V.

Vereinsatzung

  

 VOM 21. MÄRZ 2015

 

 

 

 

 § 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr und Eintragung

     (1) Der Verein trägt den Namen Sportverein Seebronn 1962 e. V., als Abkürzung SVS.

     (2) Der Verein hat seinen Sitz in Rottenburg-Seebronn und ist im Vereinsregister des Amtsgerichts Stuttgart eingetragen.

     (3) Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

     (4) Der Verein ist Mitglied des Württembergischen Landessportbundes. Der Verein und seine Mitglieder anerkennen als für sich verbindlich die

          Satzungsbestimmungen und Ordnungen des Württembergischen Landessportbundes und dessen Mitgliedsverbände, deren Sportarten im

          Verein betrieben werden.

 

§ 2 Zweck des Vereins

     (1) Vereinszweck ist die Pflege und Förderung des Sports. Der Vereinszweck wird insbesondere durch die Förderung sportlicher Übungen

          und Leistungen verwirklicht.

     (2) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "steuerbegünstigte Zwecke"

          der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Im Rahmen der

          Kooperation Schule- Verein arbeitet der Verein mit den örtlichen Kindergärten und Schulen zur Talentfindung und -förderung zusammen. 

     (3) Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln

          des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe

          Vergütungen begünstigt werden. (4) Die Mitglieder der Organe und Gremien des Vereins sind grundsätzlich ehrenamtlich tätig. Die ihnen

          entstehenden Auslagen und Kosten werden ersetzt. Der erweiterte Vorstand kann im Rahmen der haushaltsrechtlichen Möglichkeiten

          für die satzungsmäßige Tätigkeiten eine angemessene Vergütung und/oder eine angemessene Aufwandsentschädigung im Sinne

          § 3 Nr. 26 a EStG beschließen.

 

 § 3 Mitgliedschaft

     (1) Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person werden.

     (2) Der Erwerb der Mitgliedschaft setzt einen schriftlichen Aufnahmeantrag auf einem dafür vorgesehenen Vordruck voraus, der an den

          Verein zu richten ist. Der Aufnahmeantrag Minderjähriger bedarf der Unterschrift der gesetzlichen Vertreter, die gleichzeitig als Zustimmung

          zur Wahrnehmung von Mitgliederrechten und -pflichten gilt. Diese verpflichten sich damit zur Zahlung der Mitgliedsbeiträge bis zum

          Ablauf des Kalenderjahres, in dem der Minderjährige volljährig wird. (3) Über den Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand, der diese

          Aufgabe auch auf ein einzelnes Vorstandsmitglied delegieren kann, nach freiem Ermessen.

          Die Aufnahme kann ohne Begründung abgelehnt werden.

     (4) Die Mitgliedschaft beginnt mit der schriftlichen Bestätigung der Aufnahme durch den Vorstand. Gleichzeitig wird die von der

          Mitgliederversammlung festgesetzte Aufnahmegebühr fällig.

     (5) Personen, die sich um die Förderung des Sports und der Jugend besonders verdient gemacht haben, können auf Beschluss

          des Vorstands zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.

 

§ 4 Rechte und Pflichten der Mitglieder

     (1) Voraussetzung für den Erwerb der Mitgliedschaft ist ein schriftlicher Aufnahmeantrag, der an den Vorstand zu richten ist. Bei beschränkt

          Geschäftsfähigen, insbesondere Minderjährigen, ist der Antrag auch von den gesetzlichen Vertretern zu unterschreiben.

          Dieser verpflichtet sich damit zur Zahlung der Mitgliedsbeiträge für den beschränkt Geschäftsfähigen.

     (2) Mit der Aufnahme in den Verein anerkennt das Mitglied die Satzung. Es verpflichtet sich die Satzungsregelungen und die Ordnungen

          des Vereins sowie die Beschlüsse der Vereinsorgane zu befolgen. Die Mitglieder sind verpflichtet, die Vereinsinteressen zu fördern

          und alles zu unterlassen, was dem Ansehen und dem Zweck des Vereins entgegensteht.

     (3) Die Mitglieder sind berechtigt, die Einrichtungen und Anlagen des Vereins zu benutzen und an allen Veranstaltungen des Vereins

           teilzunehmen. 

      (4) Jugendliche Mitglieder sind berechtigt, an der Mitgliederversammlung teilzunehmen und das Wort zu ergreifen. Jugendliche

        unter 16 Jahren haben kein Stimm- und Wahlrecht, ausgenommen für die Wahl des Jugendleiters/der Jugendleiterin.

     (5) Die Mitglieder sind verpflichtet, den Verein laufend über Änderungen in ihren persönlichen Verhältnissen schriftlich zu informieren.

          Dazu gehört insbesondere:

               (a) die Mitteilung von Anschriftenänderungen

               (b) Änderung der Bankverbindung bei der Teilnahme am Einzugsverfahren

               (c) Mitteilung von persönlichen Veränderungen, die für das Beitragswesen relevant sind (z.B. Beendigung der Schiedsrichterlaufbahn, etc

     (6) Nachteile, die dem Mitglied dadurch entstehen, dass es dem Verein die erforderlichen Änderungen nach Ziff 5) nicht mitteilt, gehen nicht

          zu Lasten des Vereins und können diesem nicht entgegengehalten werden. Entsteht dem Verein dadurch ein Schaden, ist das Mitglied

         zum Ausgleich verpflichtet. 

 

 § 5 Mitgliedsbeiträge

     (1) Die Mitglieder sind zur Entrichtung von Beiträgen verpflichtet. Zu zahlen sind:

          (a) bei der Aufnahme in den Verein eine Aufnahmegebühr

          (b) ein Jahresbeitrag für den Hauptverein

          (c) Jahresbeiträge für Abteilungen, soweit beschlossen

      (2) Jeder Jahresbeitrag wird grundsätzlich per Einzugsermächtigungsverfahren über das SEPA-Basis- Lastschriftverfahren eingezogen.

            Die Abbuchung erfolgt mit der Gläubiger-Identifikationsnummer des Vereins DE67 ZZZZ0 0000 1164 24 und der Mandatsreferenznummer,

            die der Mitgliedsnummer des Beitragszahlers entspricht. Die Mitgliedsnummer wird jedem Vereinsmitglied mir der Bestätigung des 

            Aufnahmeantrags mitgeteilt.

     (3) Der Verein ist zur Erhebung einer Umlage berechtigt, sofern diese zur Finanzierung besonderer Vorhaben oder zur Beseitigung

          finanzieller Schwierigkeiten des Vereins notwendig ist. Über die Festsetzung der Höhe der Umlage entscheidet die Mitgliederversammlung

          durch Mehrheitsbeschluss, wobei pro Mitgliedsjahr eine Höchstgrenze besteht von jeweils dem Dreifachen eines Jahresbeitrages.

     (4) Der Vorstand ist berechtigt, auf Antrag Beitragserleichterung zu gewähren.

     (5) Nach Eintritt der Volljährigkeit hat das Mitglied das Recht, die Mitgliedschaft unter Einhaltung einer Frist von drei Monaten schriftlich zu

          kündigen. Minderjährige Vereinsmitglieder werden mit Eintritt der Volljährigkeit automatisch als erwachsene Mitglieder im Verein geführt und

          betragsmäßig veranlagt. Die betroffenen Mitglieder werden rechtzeitig durch den Verein informiert. 

     (6) Mitglieder, die ein freiwilliges soziales Jahr leisten, sind auf Antrag beitragsfrei.

     (7) Die für den Verein tätigen Schiedsrichter sind bezüglich des Jahresbeitrages für den Hauptverein beitragsfrei.

 

§ 6 Beendigung der Mitgliedschaft

     (1) Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod, durch freiwilligen Austritt, durch Streichung von der Mitgliederliste oder durch Ausschluss

           aus dem Verein. Verpflichtungen dem Verein gegenüber (wie zum Beispiel Mitgliedsbeiträge) sind bis zum Ablauf des laufenden

           Geschäftsjahres zu erfüllen.

     (2) Der freiwillige Austritt kann durch schriftliche Erklärung gegenüber einem Mitglied des Vorstands erfolgen. Er ist zum Schluss eines

           Kalenderjahres unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von einem Monat zulässig.

     (3) Ein Mitglied kann durch Beschluss des Vorstands von der Mitgliederliste gestrichen werden, wenn der Beitrag bis zum Ende des

          Kalenderjahres nicht eingezogen werden konnte bzw. nicht anderweitig entrichtet wurde.

     (4) Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn ein wichtiger Grund vorliegt. Der Ausschluss erfolgt durch Beschluss

          des Vorstands in einer Vorstandssitzung, bei der mindestens 2/3 der Vorstandsmitglieder anwesend sein müssen.

          Ausschließungsgründe sind insbesondere

                    • Grober oder wiederholter Verstoß des Mitglieds gegen die Satzung, gegen Ordnungen oder gegen Beschlüsse des Vereins.

                    • Schwere Schädigung des Ansehens des Vereins.

Vor der Beschlussfassung über den Ausschluss ist dem Mitglied unter Setzung einer angemessenen Frist Gelegenheit zu geben, sich persönlich vor dem Vorstand oder schriftlich zu rechtfertigen. Die Entscheidung über den Ausschluss ist schriftlich zu begründen und dem Mitglied bekannt zu machen. Gegen die Entscheidung des Vorstands kann das Mitglied Berufung an die Mitgliederversammlung einlegen. Die Berufung muss innerhalb einer Frist von einem Monat ab Zugang des Ausschließungsbeschlusses beim Vorstand schriftlich eingelegt werden. Ist die Berufung rechtzeitig eingelegt, so hat der Vorstand innerhalb von zwei Monaten die Mitgliederversammlung zur Entscheidung über die Berufung einzuberufen. Bis dahin ruht die Mitgliedschaft. Macht das Mitglied von dem Recht der Berufung gegen den Ausschließungsbeschluss keinen Gebrauch oder versäumt es die Berufungsfrist, so unterwirft es sich damit dem Ausschließungsbeschluss mit der Folge, dass die Mitgliedschaft als beendet gilt

      (5) Bei Beendigung der Mitgliedschaft haben die Mitglieder, die ein Amt innehaben, unverzüglich und unaufgefordert die ihnen anvertrauten

           Gelder oder Sachwerte, Gegenstände, Urkunden, Kassen und sonstige Geschäftsunterlagen an den Vorstand des Vereins herauszugeben.

          Vor Abgabe der Austrittserklärung haben sie dem Vorstand Rechenschaft abzulegen.

 

§ 7 Organe des Vereins

     (1) Die Mitgliederversammlung

     (2) Der Vorstand

     (3) Der Hauptausschuss

 

§ 8 Haftung der Organmitglieder und Vertreter

Die Haftung der Mitglieder der Organe, der besonderen Vertreter oder der mit der Vertretung beauftragten Vereinsmitglieder wird auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit beschränkt. Werden diese Personen von Dritten zur Haftung herangezogen, ohne dass Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit vorliegt, so haben diese gegen den Verein einen Anspruch auf Ersatz ihrer Aufwendungen zur Abwehr der Ansprüche sowie auf Freistellung von Ansprüchen Dritter.

 

§ 9 Mitgliederversammlung

     (1) Die ordentliche Mitgliederversammlung muss einmal jährlich einberufen werden. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung muss

          einberufen werden, wenn 20%  der Mitglieder des Vereins es schriftlich unter Angabe der Gründe beim Vorstand beantragen oder wenn

          der Vorstand es für erforderlich hält. Besitzt der Vereinsvorstand das Vertrauen der Mitglieder nicht mehr, so muss auf schriftlichen Antrag

          von 20% der stimmberechtigten Mitglieder binnen eines Monats in einer außerordentlichen Hauptversammlung eine Neuwahl erfolgen.

      (2) Bei außerplanmäßigem Ausscheiden des/der 1. Vorsitzenden ist unverzüglich eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen,

           um eine Neuwahl vorzunehmen. Scheidet ein anderes Vorstandsmitglied aus, so ist die freiwerdende Stelle vom Vorstand durch Zuwahl

           vorübergehend zu besetzen. Bei der nächsten Mitgliederversammlung hat eine Neuwahl zu erfolgen.

     (3) Die Mitgliederversammlung ist vom/von der ersten Vorsitzenden, bei dessen/deren Verhinderung von einem/einer der stellvertretenden

           Vorsitzenden durch Veröffentlichung im Gemeindeboten unter Einhaltung einer Frist von mindestens 2 Wochen vorher und unter

          Bezeichnung der Tagesordnung, in der die Gegenstände der Beschlussfassung zu bezeichnen sind, einzuberufen.

     (4) Anträge zur Mitgliederversammlung können von jedem Mitglied gestellt werden. Sie müssen spätestens 8 Tage vor der

          Mitgliederversammlung schriftlich mit Begründung beim/bei der ersten Vorsitzenden eingereicht werden. Später eingehende Einträge können

           nur beraten und beschlossen werden, wenn 2/3 der anwesenden, stimmberechtigten Mitglieder die Dringlichkeit anerkennen.

     (5) Die Mitgliederversammlung wird vom/von der ersten Vorsitzenden des Vorstands, bei dessen/deren Verhinderung, von einem/einer der

           stellvertretenden Vorsitzenden geleitet. Ist keines der Vorstandsmitglieder anwesend, so bestimmt die Versammlung den Leiter mit

           einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder.

     (6) Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Die Beschlussfassung erfolgt durch

           einfache Stimmenmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Ungültige Stimmen und Stimmenthaltungen werden nicht mitgezählt.

     (7) Beschlüsse über Satzungsänderungen und Auflösung des Vereins erfordern eine Dreiviertelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen.

           Ungültige Stimmen und Stimmenthaltungen werden nicht mitgezählt. (8) Das Stimmrecht kann nur persönlich ausgeübt werden; eine

          Übertragung ist ausgeschlossen. Bei Stimmengleichheit ist ein Antrag abgelehnt.    

     (9) Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung sind vom/von der Protokollführer/in und vom/von der ersten Vorsitzenden, bei dessen/deren

          Verhinderung vom einem/einer der stellvertretenden Vorsitzenden, zu unterschreiben. 

 

§ 10 Zuständigkeit der Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung hat folgende Aufgaben:

     (1) Entgegennahme der Jahresberichte des Vorstands

     (2) Entgegennahme der Berichte der Kassenprüfer/innen

     (3) Entgegennahme der Berichte der Abteilungsleiter/innen

     (4) Entlastung des Vorstands

     (5) Wahlen des Vorstands und des Hauptausschusses, wenn sie turnusmäßig vorgesehen sind

     (6) Wahl der Kassenprüfer/innen

     (7) Festsetzung der Beiträge, Aufnahmegebühren und sonstiger Dienstleistungspflichten gemäß § 5 der Vereinssatzung

     (8) Beratung und Beschlussfassung über vorliegende Anträge

     (9) Beschlussfassung über Satzungsänderungen und Auflösung des Vereins

 

§ 11 Vorstand

      (1) Der Vorstand des Vereins im Sinne von § 26 BGB besteht aus mindestens vier maximal sechs Personen:

          (a) Der/die erste(n) Vorsitzende(n)

          (b) Der/die stellvertretenden Vorsitzenden

          (c) Der/die Kassierer/in

          (d) Der/die Schriftführer/in

Der Verein wird durch zwei Mitglieder des Vorstands, darunter der/die erste Vorsitzende oder einer/eine der stellvertretenden Vorsitzenden vertreten. Die Vertretungsmacht des Vorstands ist in der Weise beschränkt, dass zu Rechtsgeschäften mit einem Geschäftswert über 7.000 € die Zustimmung des Hauptausschusses erforderlich ist. Dies gilt nur für das Innenverhältnis.

      (2) Der Vorstand erledigt alle laufenden Vereinsangelegenheiten, insbesondere obliegt ihm die Verwaltung des Vereinsvermögens. Er ist für alle

          Aufgaben zuständig, die nicht durch die Satzung einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind. Er hat vor allem folgende Aufgaben:

               (a) Vorbereitung und Einberufung der Mitgliederversammlung sowie Aufstellung der Tagesordnung

               (b) Ausführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung und des Hauptausschusses

               (c) Vorbereitung des Haushaltsplans, Buchführung, Erstellung eines Jahresberichts

               (d) Beschlussfassung über Aufnahme, Streichung und Ausschluss von Mitgliedern

     (3) Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von vier Jahren, vom Tage der Wahl an gerechnet, gewählt. Er bleibt jedoch

           bis zur gültigen Wahl eines Nachfolgers im Amt. Bei vorzeitigem Ausscheiden eines Vorstandsmitglieds kann der Vorstand bis zur nächsten

           Mitgliederversammlung ein Ersatzmitglied kommissarisch berufen.

      (4) Der Vorstand fasst seine Beschlüsse im Allgemeinen in Vorstandssitzungen. Der/die erste Vorsitzende, bei Verhinderung einer/eine der

           stellvertretenden Vorsitzenden, lädt unter Angabe der Tagesordnung mit angemessener Frist zu Vorstandssitzungen ein. Der Vorstand ist

           beschlussfähig, wenn mindestens zwei Vorstandsmitglieder, darunter der/die erste Vorsitzende oder einer/eine der stellvertretenden

          Vorsitzenden, anwesend sind. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Bei

          Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des/der ersten Vorsitzenden, bei dessen Abwesenheit die Stimme des/der stellvertretenden

          Vorsitzenden. Ungültige Stimmen und Stimmenthaltungen werden nicht mitgezählt. Der Vorstand kann im schriftlichen Verfahren beschließen,

          wenn alle Vorstandsmitglieder ihre Zustimmung zu der beschließenden Regelung erklären.

(5) Aufgaben des/der ersten Vorsitzenden und dessen/deren Stellvertreter/in Der/Die Vorsitzende leitet den Verein nach Maßgabe der Satzung und

      des Vereinszweckes. Im Falle der Verhinderung tritt an die Stelle des/der ersten Vorsitzenden dessen/deren Stellvertreter/in. Die Aufgaben

      des/der Vorsitzenden sind:

          (a) Die Einberufung der Vorstands- und Hauptausschuss-Sitzungen und der Hauptversammlungen.

          (b) Der Vorsitz in den von ihm/ihr einberufenen Sitzungen und Versammlungen. In den Abteilungsversammlungen ist ihm/ihr auf Wunsch

                der Vorsitz zu übertragen.

          (c) Die Überwachung sämtlicher Mitglieder, die eine Funktion im Verein ausüben sowie der Ausschüsse und Abteilungen. 

          (d) Er/Sie ist berechtigt, Mängel in der Ausübung des Sportbetriebes sowie in der Verwaltung im Einvernehmen mit den betroffenen

                Abteilungsleitern oder  Funktionären auszuräumen. In besonderen Fällen ist der Hauptausschuss in die Entscheidung einzubeziehen

                In Eilfällen ist er/sie berechtigt, geeignete Sofortmaßnahmen einzuleiten.

     (6) Kassierer(in) Der/Die Kassierer/in ist verantwortlich für die gesamte Kassenführung. Er/Sie hat der Mitgliederversammlung

          einen jährlichen Abschluss vorzulegen. Er/Sie ist ferner für die Mitgliederverwaltung zuständig.

     (7) Schriftführer/in Der/Die Schriftführer/in führt den gesamten Schriftverkehr und die Protokolle über Vorstands- und Hauptausschuss-Sitzungen

          sowie über Versammlungen. Er/Sie ist für die Bearbeitung sämtlicher Unfälle zuständig, außerdem für die Öffentlichkeitsarbeit und die

          Führung des Vereinsarchivs.

 

§ 12 Ausschüsse

     (1) Hauptausschuss

          (a) Der Hauptausschuss setzt sich zusammen aus

               1) den Mitgliedern des Vereinsvorstands (siehe § 11)

               2) den Abteilungsleitern, zur Zeit bestehend aus:

                    a) Abteilung Fußball, aktive Mannschaften

                    b) Abteilung Jugend

                    c) Turnen

                        • Frauengymnastik

                        • Männergymnastik

                        • Jedermannsport

                        • Kinderturnen

                        • Eltern-Kind-Turnen

                        • Seniorengymnastik

                    d) Tischtennis

                    e) Seniorenfußball

                    f) Tennis

              3) zwei passive Mitglieder

          (b) Der Hauptausschuss wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von vier Jahren, vom Tage der Wahl an gerechnet, gewählt.

               Die Mitglieder des Hauptausschusses bleiben jedoch bis zur Neuwahl des Hauptausschusses im Amt. Scheidet ein Mitglied des

               Hauptausschusses vorzeitig aus, so wählt der Hauptausschuss für die restliche Amtsdauer des ausgeschiedenen Mitglieds ein

               Ersatzmitglied. Die Mitglieder sollen nach einem rollierenden Wahlsystem gewählt werden. 

          (c) Der Hauptausschuss fasst seine Beschlüsse im Allgemeinen in Hauptausschuss-Sitzungen. Der/die erste Vorsitzende, bei Verhinderung

               einer/eine der stellvertretenden Vorsitzenden des Vereins lädt zur Hauptausschuss-Sitzung schriftlich, fernmündlich oder telegraphisch mit

               einer Frist von mindestens zwei Wochen ein. Einer Mitteilung der Tagesordnung bedarf es nicht. Der Hauptausschuss muss einberufen

               werden, wenn mindestens vier Mitglieder des Hauptausschusses die Einberufung schriftlich vom Vorstand verlangen. Wird dem Verlangen

               innerhalb einer Frist von zwei Wochen nicht entsprochen, sind die Hauptausschuss-Mitglieder, die die Einberufung des Hauptausschusses

               vom Vorstand verlangt haben, berechtigt, den Hauptausschuss selbst einzuberufen.            

          (d) Der Hauptausschuss soll bei Bedarf, mindestens jedoch vierteljährlich einberufen werden.

          (e) Die Hauptausschuss-Sitzungen werden vom/von der ersten Vorsitzenden des Vorstands, bei dessen/deren Verhinderung von

               dessen/deren Stellvertreter/in geleitet. Ist keines der Vorstandsmitglieder anwesend, so bestimmt die Versammlung den Leiter mit

               einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder. Der Hauptausschuss fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der abgegebenen

               gültigen Stimmen. Der Hauptausschuss ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der Ausschuss-Mitglieder anwesend ist.

           (f) Der Hauptausschuss erledigt die ihm in der Satzung zugewiesenen sowie alle nicht dem Vorstand und der Mitgliederversammlung

               vorbehaltenen Aufgaben. Ferner obliegt ihm die Vorbereitung und Abwicklung von Vereinsaufgaben, die Beschlussfassung über größere

               Vorhaben des Vereins sowie die Vorbereitung von Versammlungen. (g) Der Hauptausschuss beschließt weiter über die Aufbringung der

               finanziellen Mittel zur Förderung des Sportbetriebes und genehmigt Ausgaben, sofern hierfür nicht der Vorstand zuständig ist. 

     (2) Ausschüsse

           (a) Zur Unterstützung des Vorstands und des Hauptausschusses können für die Durchführung besonderer Aufgaben Ausschüsse gebildet

                werden (z.B. Ehrenausschuss, Festausschuss usw.). Sie unterstehen je nach Zweck dem Vorstand oder dem Hauptausschuss.

           (b) Die Ausschüsse können aus der Mitte der Mitgliederversammlung oder des Hauptausschusses gewählt werden.

           (c) Die einzelnen Ausschüsse wählen aus ihrer Mitte einen Vorsitzenden.

           (d) Die Ausarbeitung und die Beschlüsse der Ausschüsse bedürfen der Zustimmung des Vorstands bzw. des Hauptausschusses, denen

                auch geführte Protokolle zur Kenntnisnahme vorzulegen sind.

 

§ 13 Abteilungen

     (1) Für die im Verein betriebenen Sportarten bestehen Abteilungen oder werden im Bedarfsfalle durch Beschluss des Hauptausschusses

          gegründet. Die Abteilungen gehören ihrem jeweiligen Fachverband an.

      (2) Bei der Durchführung des Sportbetriebes wird den Abteilungen sport- und spieltechnisch weitgehend Selbständigkeit zugestanden.

           Die Abteilungen haben sich jedoch den Interessen des Gesamtvereins unterzuordnen.

      (3) Abteilungsvermögen ist Vereinsvermögen. Die Einnahmen der einzelnen Abteilungen sind Einnahmen des Vereins. Dieser ist gehalten,

           verfügbare finanzielle Mittel zur Unterstützung der jeweiligen Abteilung zu verwenden. Jede Abteilung wird durch einen Abteilungsleiter

           geführt.

      (4) Bei Abteilungsversammlungen haben sämtliche Vollmitglieder Stimmrecht, die in der Abteilung aktiven Sport treiben, der Abteilung selbst

           angehören oder ihr durch besondere Umstände verbunden sind. Im Zweifelsfalle entscheidet der Abteilungsleiter.

      (5) In allen Abteilungen unterliegen alle über den Rahmen der Abteilung hinausgehende Beschlüsse grundsätzlich der Genehmigung durch den

           Vorstand. Die Abteilungsleiter haben die Pflicht, rechtzeitig über sämtliche Vorhaben, welche über den Rahmen der Abteilung hinausgehen,

           den Vorstand des Vereins zu informieren. Die Abteilungsleiter haben dem Vorstand jederzeit auf Anforderung Berichte, Protokolle und

           Unterlagen zur Verfügung zu stellen.

     (6) Die Beschlüsse der Abteilungsversammlung sind zu protokollieren. Stehen Beschlüsse einer Abteilungsversammlung den Interessen des

          Vereins entgegen, kann der/die ersten Vorsitzende den Beschlüssen widersprechen. Der Widerspruch hat aufschiebende Wirkung bis zu

          einer Beschlussfassung durch den Hauptausschuss.

     (7) Die Auflösung einer Abteilung kann nur die Mitgliederversammlung beschließen. Die Verselbständigung bzw. der Übertritt einer dem Verein

          angehörenden Abteilung zu einem anderen Verein kann nur durch Einzelaustritt der interessierten Mitglieder aus dem Verein mit den durch

          diese Satzung bestimmten rechtlichen Konsequenzen erfolgen.

     (8) Sämtliche Mitglieder einer Abteilung müssen Mitglieder des Gesamtvereins sein.

 

§ 14 Abteilung Jugend

     (1) Die Vereinsjugend ist die Jugendorganisation des Vereins. Ihr gehören alle jugendlichen Mitglieder an sowie die Mitglieder des

          Jugendausschusses.

     (2) Die Abteilung Jugend gibt sich eine Jugendordnung, die von der Jugendvollversammlung mit einer Mehrheit von 2/3 der anwesenden

          stimmberechtigten Mitglieder der Abteilung Jugend beschlossen wird. Stimmberechtigt ist, wer das zehnte Lebensjahr vollendet hat und noch

          keine achtzehn Jahre alt ist sowie die Mitglieder des Jugendausschusses. Die Jugendordnung bedarf der Bestätigung durch den

          Vereinsvorstand. Sie tritt frühestens mit der Bestätigung in Kraft.

      (3) Der/die Jugendleiter/in gehört dem Hauptausschuss an.

 

§ 15 Ordnungen

Zur Durchführung dieser Satzung kann sich der Verein eine Geschäftsordnung, eine Finanzordnung, eine Beitragsordnung sowie eine Ehrenordnung geben. Die Mitgliederversammlung ist für den Erlass der Ordnungen zuständig. Ausgenommen davon sind die Geschäftsordnung, die vom Vorstand zu beschließen ist, sowie die Jugendordnung, die von der Abteilung Jugend zu beschließen und vom Vereinsvorstand zu bestätigen ist.

 

§ 16 Strafbestimmungen

Sämtliche Mitglieder des Vereins unterliegen der Ordnungsgewalt des Vereins. Der Vorstand kann gegen Mitglieder, die gegen die Satzung oder gegen Beschlüsse der Organe verstoßen oder das Ansehen, die Ehre und das Vermögen des Vereins schädigen, folgende Maßnahmen verhängen:

     (1) Verweis

     (2) Zeitlich begrenztes Verbot der Teilnahme am Sportbetrieb und an Veranstaltungen des Vereins

     (3) Geldstrafe bis zu 250 EUR

     (4) Ausschluss gemäß § 6(4) der Satzung

     (5) Differenzen zwischen Abteilungsmitgliedern sowie zwischen Abteilungen unterliegen der Entscheidung des Hauptausschusses, betroffene

          Mitglieder des  Ausschusses haben in diesen Angelegenheiten kein Mitwirkungsrecht  Gegen die Entscheidung des Hauptausschusses

          besteht kein Rechtsmittel.

 

§ 17 Kassenprüfer

     (1) Die Mitgliederversammlung wählt aus dem Kreis der stimmberechtigten Mitglieder zwei Kassenprüfer/innen, die nicht dem Vorstand

           angehören dürfen. Die Amtsdauer der Kassenprüfer/innen beträgt ein Jahr.

     (2) Die Kassenprüfer/innen sollen die Ordnungsmäßigkeit der Buchführung und der Belege sachlich und rechnerisch prüfen und dies durch ihre

           Unterschrift bestätigen. Der Mitgliederversammlung ist diesbezüglich ein Bericht vorzulegen.

     (3) Bei vorgefundenen Mängeln müssen die Kassenprüfer/innen sofort dem Vorstand berichten.

 

§ 18 Datenschutz

     (1) Mit dem Beitritt eines Mitglieds nimmt der Verein seine Adresse, sein Alter und seine Bankverbindung auf. Diese Informationen werden in

          dem vereinseigenen EDV-System gespeichert. Jedem Vereinsmitglied wird eine Mitgliedsnummer zugeordnet. Die personenbezogenen

          Daten werden dabei durch geeignete technische und organisatorische Maßnahmen vor der Kenntnisnahme dritter geschützt.

     (2) Als Mitglied des Württembergischen Landessportbundes e.V. (WLSB) ist der Verein verpflichtet, seine Mitglieder an den Verband zu melden.

          Übermittelt werden dabei Vor- und Nachname, das Geburtsdatum, das Geschlecht, ausgeübte Sportarten und die Vereinsmitgliedsnummer.

 

§ 19 Auflösung

Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversammlung beschlossen werden, bei deren Einberufung die Beschlussfassung über die Vereinsauflösung den Mitgliedern angekündigt ist. In dieser Versammlung müssen 2/3 der stimmberechtigten Vereinsmitglieder anwesend sein. Kommt eine Beschlussfassung nicht zustande, ist innerhalb von vier Wochen eine weitere Mitgliederversammlung einzuberufen, die ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig ist. Darauf ist bei der Einberufung hinzuweisen. Der Beschluss über die Auflösung des Vereins bedarf der Dreiviertelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Ungültige Stimmen und Stimmenthaltungen werden nicht mitgezählt. Für den Fall der Auflösung bestellt die Mitgliederversammlung zwei Liquidatoren, die die Geschäfte des Vereins abzuwickeln haben. Falls die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind der/die erste Vorsitzende und der/die stellvertretende Vorsitzende gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatoren. Sowohl bei Auflösung der Körperschaft als auch bei Änderung des Vereinszwecks oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen der Körperschaft an die Stadt Rottenburg Stadtteil Seebronn, der das Vermögen ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige, kirchliche oder mildtätige Zwecke in Seebronn zu verwenden hat.

 

§ 20 In-Kraft-Treten

Diese Satzung wurde auf der Mitgliederversammlung am   21. März  2015 beschlossen und ersetzt die bisherige Satzung. Sie tritt mit ihrer Eintragung ins Vereinsregister in Kraft.

 

Satzung als Download

 

Jugendordnung

 

Abteilungsordnung Tennis